Ergoldinger Marktspiegel 02/2010


Unsere Marktgemeinderäte

Liebe Ergoldinger,

nachdem die „stade Zeit“ nun endgültig vorbei ist, Sie von allen Parteien mit Glückwünschen überhäuft und für Ihr Engagement gelobt wurden, Ihnen die Zukunft in rosigsten Farben dargestellt und Sie ausgiebigst darauf hingewiesen wurden, wem Sie die Erfolge zu verdanken haben, möchten wir in dieser Ausgabe des Marktspiegels ein paar Entwicklungen näher unter die Lupe nehmen, die uns in den letzten Monaten negativ im Gemeinderat aufgefallen sind und die wir für bemerkenswert halten.

Gute Unterhaltung beim Lesen wünschen Ihre SPD-Gemeinderäte
Cornelia Czichon Ursula Egner Korbinian Deliano

Volksschule

Die Generalsanierung unserer Volksschule wird 12,5 oder 12,7 oder 13 Millionen Euro kosten. Eine genaue, von der SPD-Fraktion mehrfach eingeforderte Kostenaufstellung gab es lange nicht. Woran mag das liegen? Vielleicht daran, dass Gewerke wie die Hackschnitzel-Heizungsanlage „schön gerechnet“ wurden und jetzt bei einzelnen Positionen mehr als die doppelten Beträge in Ansatz gebracht werden müssen?
Vielleicht liegt es aber auch daran, dass nach und nach Begehrlichkeiten wie der Einbau einer dezentralen Lüftungsanlage für bis zu 250.000€ auftreten. Das ist chic und modern, ob es auch gesund ist, spielt dabei keine Rolle. Alternativen wie Lüften bei geöffneten Fenstern sind leider nicht mehrheitsfähig.
Der Gipfel der Begehrlichkeiten war ein von Schulleitung und Lehrerschaft schriftlich gestelltes Ansinnen, die Schule dem Erdboden gleich zu machen und das Gelände als Baugebiet zu verkaufen. Dafür sollte eine neue Schule errichtet werden und alle bisher aufgelaufenen Planungskosten (ca. 500.000€) in den Wind geschossen werden.
Grundsätzlich ist es mit der Planungssicherheit für Schulen in Bayern nicht zum Besten bestellt. Eine Schulreform jagt die nächste und das Niveau sinkt kontinuierlich. Wenn es auch nicht das Ziel der „neuen Mittelschule“ sein mag, Haushaltsmittel einzusparen oder kleinere Hauptschulen zu schließen, so wird es doch das Ergebnis sein. Ergolding hat keine „kleine“ Hauptschule, muss sich aber dennoch einem Schulverband anschließen. Das Geld, das dabei im wahrsten Sinne des Wortes „verfahren“ wird, wäre in einer Ganztagsschule viel sinnvoller angelegt.

Jugendtreff
Wir freuen uns sehr, dass in Ergolding ein professionell geführter Jugendtreff geplant ist. Schließlich haben wir es oft genug beantragt. Diese Anträge wurden regelmäßig genau von den Parteien abgelehnt, die sich die Einrichtung eines Jugendtreffs jetzt an die Fahne heften. Offensichtlich hat die Realität nun auch CSU/JU/FW eingeholt und sie zur Einsicht gebracht, dass die Jugendarbeit der Vereine alleine nicht alles abdecken kann.
Bisher verborgen blieb uns allerdings das „lange und intensive Engagement der JU Ergolding“ zu diesem Thema. Vielleicht liegt es daran, dass ihr Sprachrohr im Gemeinderat eines der schweigsamsten Sprachrohre ist, die wir bis jetzt erlebt haben? Die Empfehlung, jetzt aber nichts zu überstürzen, klingt wie der reinste Hohn. Wir glauben nicht, dass eine Gemeinde vergleichbarer Größe jemals länger zur Einrichtung eines Jugendtreffs gebraucht hat.
Wir hoffen, dass der schwungvolle Elan anhält, insbesondere, wenn es einmal schwierig werden sollte.

Seniorenbeauftragte der Gemeinde Ergolding, ein Ehrenamt

Für diese Gemeinderatsperiode wurde ich vom Gemeinderat zur Seniorenbeauftragten gewählt.
Ich sehe meine Aufgabe darin, auf die Belange unserer Senioreninnen und Senioren besonders zu achten - und natürlich diese besonderen Bedürfnisse in die Gemeinderatsarbeit einfließen zu lassen.
Dies finde ich auch besonders wichtig, denn wir alle werden zum Glück immer älter, die Lebens- und Wohnformen haben jedoch sich entscheidend verändert. Sich rechtzeitig Gedanken zu machen welche Möglichkeiten es gibt, im Alter einerseits selbstständig leben zu können und andererseits nicht zu allein zu sein, ist absolut notwendig.
Mein besonderes Anliegen ist die Einsamkeit zu durchbrechen, an denen viele ältere Menschen leiden.
Eine Hilfe gegen die Vereinsamung können Sie in den verschiedenen Vereinen und Kirchengemeinden finden. Viele Ergoldinger Bürger haben sich in den unterschiedlichsten Vereinen und Verbänden dieser Aufgabe angenommen, spezielle Seniorenabteilungen gebildet und laden Sie ein, an den Veranstaltungen teilzunehmen.
Dazu wird jährlich vom Markt Ergolding ein Seniorenkalender “Senioren aktiv“ herausgegeben, der die vielfältige Palette der Angebote aufzeigt. Da ist sicher für die meisten etwas dabei.
Gerne bin ich Ihnen behilflich, wenn Sie Fragen haben. Sollten Sie Anregungen haben, bin ich Ihnen dankbar für Ihre Hinweise.
Dazu bin ich jeden 1.Mittwoch im Monat im Besprechungszimmer des Rathauses, Zimmer 209, 1.Stock, persönlich für Sie anwesend.
Nehmen Sie mein Angebot an, es lohnt sich für beide.

Ihre Ursula Egner

 

JUSOS Niederbayern

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