Jahreshauptversammlung der SPD Ergolding

Veröffentlicht am 13.05.2010 in Ortsverein

Ursula Egner, Alois Schmid, Harald Unfried

Zur Jahreshauptversammlung und zu Ehrungen traf sich der SPD Ortsverein im Gasthaus Proske in Ergolding. Die Ortsvorsitzende, Ursula Egner, konnte neben den Mitgliedern auch den Unterbezirksvorsitzenden, Harald Unfried, begrüßen, der ein Referat zur Kopfpauschale hielt.

In ihrem Rechenschaftsbericht ging die Ortsvorsitzende auf die zahlreichen Aktivitäten der Partei im Gemeindeleben ein wie zum Beispiel die Teilnahme am autofreien Sonntag und am Ferienprogramm. Auch das Sommerfest im Gasthaus Proske bereicherte das gesellschaftliche Leben Ergoldings. Die politischen Schwerpunkte des vergangenen Jahres waren geprägt durch Europa- und Bundestagswahl. Leider hätten die Plakataktionen und das Verteilen einer Sonderausgabe des „Marktspiegels“ nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Auf Ortsebene werde dagegen die SPD wahrgenommen, was das Verdienst der aktiven Mitglieder ist. Die Seniorenbeauftragte des Marktes Ergolding bedankte sich bei ihren Gemeinderatskollegen Deliano und Czichon für ihr Engagement, sowie bei ihren Vorstandskollegen Fink, Wolf und Egner für die vorbildliche Wahrnehmung ihrer Funktionen. Nachdem Kassierer Werner Wolf den Kassenbericht verlesen hatte und Kassenprüferin Gabriele Treidl die einwandfreie Kassenführung attestiert hatte wurde die Vorstandschaft entlastet. Einem Mitglied galt die besondere Aufmerksamkeit an diesem Abend. Alois Schmid wurde für 40 Jahre Parteizugehörigkeit vom Unterbezirksvorsitzenden und der Ortsvorsitzenden geehrt. Er erhielt ein kleines Geschenk, und eine Urkunde mit Nadel. Der ehemalige Personalrat war 1970 wegen der Politik Willy Brandts in die SPD eingetreten und freut sich, dass jetzt auch sein Enkel diesen Schritt getan hat. Harald Unfried informierte mit einem Referat die Teilnehmer über die von Schwarz-Gelb geplante Kopfpauschale in der Krankenversicherung. Die Mehrheit der Bundesbürger lehne die Kopfpauschale ab, sei sie doch ungerecht und unbezahlbar. Sie bedeute das Ende der Familienversicherung wobei so wichtige Aspekte wie Belastungsgrenze und Sozialausgleich noch nicht klar sind. Die Frage sei, welche Steuer erhöht wird. Wäre es die Mehrwertsteuer, so würden viele den eigenen Sozialausgleich selber bezahlen.

 

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